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Regierungsverhandlungen 2020

Photo of Dr. Ute Heinbuch

Photo of Dr. Ute Heinbuch, © Federal Foreign Office, Berlin

31.01.2021 - Artikel

Bilaterale EZ-Verhandlungen mit Bangladesch 2020 mit Neuzusagen in Höhe von 339,54 Mio. Euro abgeschlossen. Gesamtsumme seit 1972 erreicht 3,03 Milliarden Euro.

Am 28. und 29. Oktober 2020 fanden bilaterale Verhandlungen zur Entwicklungszusammenarbeit zwischen der Regierung der Volksrepublik Bangladesch und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland statt. Aufgrund der COVID-19-Pandemie-Situation wurden die Verhandlungen virtuell geführt. Die Delegation der Regierung der Volksrepublik Bangladesch wurde von Dr. Gauranga Chandra Mohanta ndc, Additional Secretary und Wing Chief Europa der Abteilung für Wirtschaftsbeziehungen (ERD) im Finanzministerium geleitet. Die Delegation der Bundesrepublik Deutschland wurde von Dr. Ute Heinbuch, Referatsleiterin „Politische Fragen der Zusammenarbeit mit Asien, Südasien“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geleitet.

Die Begrüßung hielt Frau Hammerschmidt, Asien-Beauftragte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Für die Regierung von Bangladesch hielt Frau Fatima Yasmin, Secretary der Abteilung für Wirtschaftsbeziehungen (ERD) im Finanzministerium die Eröffnungsrede.

Die Verhandlungen fanden in einer freundschaftlichen Atmosphäre konstruktiver Zusammenarbeit statt. Beide Seiten erörterten Fragen der Entwicklungszusammenarbeit, darunter Umwelt, Klimawandel, Menschenrechte und gute Regierungsführung. Anzumerken ist, dass Deutschland Rohinga-Flüchtlingen / zwangsvertriebenen Myanmar-Bürgern und umliegenden Aufnahmegemeinden zusätzliche Hilfe in Höhe von 19 Millionen Euro leistet. Die beiden Delegationen führten einen offenen und fruchtbaren Meinungsaustausch über laufende Projekte und Programme im Bereich der Finanziellen und Technischen Zusammenarbeit (FZ und TZ) sowie über die zukünftige Entwicklungszusammenarbeit.

Als Ergebnis der Verhandlungen wurden Zusagen für folgende Interventionsbereiche der deutsch-bangladeschischen Zusammenarbeit mit besonderem Fokus auf die Anpassung an den Klimawandel gemacht:

  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Nachhaltige Stadtentwicklung
  • Gute Regierungsführung
  • Vertreibung und Migration
  • Nachhaltige Lieferketten im Textilbereich

Darüber hinaus wurde die Unterstützung des integrierten Managements des Sundarban-Mangrovenwaldes und des Meeresschutzgebiets „Swatch of No Ground“ vereinbart.

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